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Gewinnen Sie einen Oldtimer oder Youngtimerbei der Oldtimerspendenaktion 2019

Oldtimerspendenaktion
Lebensfreude Oldtimerrallye

Kultcamper zu gewinnen!

  • Die 5. Reisemobilspendenaktion 2018/2019 der Lebenshilfe Gießen e.V. (1/2)
  • Die 5. Reisemobilspendenaktion 2018/2019 der Lebenshilfe Gießen e.V. (2/2)

MAN 2 F 1 zu gewinnen!

  • Schlepperspendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V. (1/2)
  • Schlepperspendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V. (2/2)
  • 07. April 2018 10:34

    Kleine Autos, große Freude

    Opel-Garage im Miniformat

  • Am Ende siegt der gute Zweck:

    23. Oldtimerspendenaktion 2017 endet mit einem großartigen Spendenerlös!

  • 1. Preis: Mercedes-Benz 180 C, Bj. 1961 (1/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Günther Jauch

    Der 1. PreisMercedes-Benz 180 C

  • 2. Preis: Innocenti Mini Cooper 1.3, Bj. 1975 (2/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Frank Rückriegel, druckriegel GmbH

    Der 2. PreisInnocenti Mini Cooper

  • 3. Preis: Bentley T 1, Bj. 1975 (3/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Andreas Rübenach und Bernd Geffers

    Der 3. PreisBentley T 1

  • 4. Preis: Jaguar-Daimler Mk II, Bj. 1967 (4/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Norbert Gallée

    Der 4. PreisJaguar MK II/Daimler

  • 5. Preis: BMW 525 e, BJ. 1984 (5/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    PS-Speicher Einbeck

    Der 5. PreisBMW 525 e

  • 6. Preis: Ford Escort Mk I, Bj. 1974 (6/9)

    Der 6. PreisFord Escort MK I

  • 7. Preis: Golf I Cabrio, Bj. 1990 (7/9)

    Danke für die Spende dieses Youngtimers an:
    Michael Noll

    Der 7. PreisVW Golf Cabriolet

  • 8. Preis: Peugeot 205 GTI, Bj. 1986 (8/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Autohaus Melzer

    Der 8. PreisPeugeot 205 GTI

  • 9. Preis: Viktoria Moped (9/9)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Theo-Lorch-Werkstätten

    Der 9. PreisViktoria Moped

1. Preis

Mercedes-Benz 180 C, Bj. 1961

 

Um den ungläubigen Fragen zuvorzukommen: Ja, er ist es! TV-Ikone Günther Jauch spendierte uns diesen herrlichen Mercedes-Klassiker, um die Oldtimerspendenaktion zu unterstützen. Und was für ein Prachtstück – einen Mercedes 180 C von 1961, besser bekannt als Ponton-Benz. Es ist ein Auto wie ein Wohnzimmer – gediegen, gemütlich, konservativ und über jede Sportlichkeit und Rasanz erhaben. Diesen blauen Mercedes Benz 180 C fährt man vorzugsweise auf malerischen Landstraßen bei heiter bis wolkigem Wetter, Zeitdruck und Schnell-ankommen-müssen fallen schon beim Start vom Fahrer ab und die schwäbische Ingenieurskunst unter der Haube tut unaufgeregt ihr Werk: Der stehende Vierzylinder-Viertakter der Baureihe M 121 IV-b schwingt sich bei 4400 Umdrehungen zu vergleichsweise kräftigen 68 PS auf, seine Kraft wird vom Viergang-Schaltgetriebe mit Lenkstockschaltung übertragen. 135 Stundenkilometer schaffte der Mercedes bei der Werksauslieferung, die 100er-Marke knackte er nach entspannten 21 Sekunden. Als 180 C wurde die Limousine von Juni 1961 bis Oktober 1962 gebaut, in dieser Zeit entstanden gut 9100 Exemplare. Unser Benz steht auf Weißwandreifen, hat ein ausladendes Webasto-Faltschiebedach, trägt Lokari-Radhausschalen und ist mit der Erstzulassung im Juni 1961 einer der allerersten Fahrzeuge dieser Serie, die sich von den Vorgänger-Modellen optisch durch einen breiteren Kühlergrill und die fehlenden Stoßstangenhörner unterscheidet. Wir haben die Lizenz zum entspannten Benz-Fahren – einzulösen ist sie mit etwas Glück und der Teilnahme an der Oldtimerspendenaktion 2019!

 

2. Preis

Innocenti Mini Cooper 1.3, Bj. 1975

 Dem Gewinner des zweiten Preises sagen wir eines voraus: Wenn er mit dem Innocenti Mini unterwegs ist, wird ihn der Satzanfang „Ja, aber“ treu begleiten. Denn der kleine Rote weckt in jedem Passanten Sympathie – und dass er ein Mini ist, erkennt auch der automobile Laie. Was er aber nicht weiß: Dieser Mini ist ein Italiener. Entsprechend hoch wird der Erklärungsbedarf sein! Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Mailänder Autobauer Innocenti, bekannt unter anderem als Hersteller des Zweitakt-Rollers Lambretta, fertigte zwischen 1965 und 1975 in Lizenz den britischen Mini nach der Idee des genialen Alec Issigonis. Und damit es kein bloßer Nachbau blieb, wurde der kultige Kleinwagen verschönert: Veränderter Kühlergrill, ausstellbare Dreiecksfenster, eine schönere Innenausstattung mit Leder-Lenkrad, besser verarbeitete Sitze. Unser knallroter Cooper ist dazu noch ein echter Sportler: Der 1300 Cooper besitzt Sportfelgen, Ölkühler, einen mit 64 Pferdestärken wirklich kernigen Motor und eine extrem handliche Karosserie, die bei der Höchstgeschwindigkeit von gut 155 Stundenkilometern echtes Fahrvergnügen bereitet. Frank Rückriegel, druckriegel Frankfurt, stellte diesen Klassiker der Oldtimerspendenaktion 2019 zur Verfügung – und verhilft damit einem glücklichen Menschen zum italienischen Mini, der für viele Kenner besser ist als der echte aus England...

 

3. Preis

 

Bentley T 1, Bj. 1975

Gut, ein Bentley ist immer ein Exot auf den Straßen - aber dieser hier ist noch eine ganze Klasse seltener: Dieser Bentley T 1 ist einer von neun gebauten! Denn wir haben es mit einer Unterart mit langem Radstand zu tun, die zwar für das Hause Rolls Royce in vergleichsweise großen Mengen gebaut wurden, vom Bentley allerdings nicht. Und auch die Farbgebung ist nicht etwa eine "ganz normale" Bentley-Farbe: Der Erstbesitzer bestellte sich eine Sonderlackierung im Farbton Waldkiefer, abgestimmt auf die Farben seines Schweizer Unternehmens. 

Abgesehen davon kommt man an gewissen Klischees bei diesem Fahrzeug einfach nicht vorbei: Britisch ist er, dazu eine Art Automobil gewordener Ledersessel und sein Stammparkplatz muss eigentlich am Ende einer endlosen Auffahrt liegen: Der Bentley T 1 ist ein Fahrzeug mit einzigartigem Reisekomfort (Niveauregulierung und vier Scheibenbremsen) und gediegenem Ambiente. In der Schweiz als Chauffeurs-Fahrzeug genutzt, gibt es eine Trennscheibe zum Fond. Der T 1 unterscheidet sich optisch nur in Emblem und Kühlergrill vom Rolls Royce Silver Shadow, das Fahrwerk ist etwas straffer ausgelegt als beim Rolls. Spendiert haben uns diesen wunderschönen Klassiker von der Insel Andreas Rübenach und Bernd Geffers.

Die britisch-vornehme Zurückhaltung mag sich an vielen Stellen äußern, aber nicht an den Eckdaten dieser Luxus-Karosse der Bentley-T-Series: Weder Außenmaße – 5,17 Meter lang, Radstand 3,03 Meter, Breite 1,82 Meter – noch die inneren Werte des Bentley T 1 zeugen von Zurückhaltung: Gut, das immer wieder kolportierte „enough“ kam den britischen Ingenieuren bei der Frage nach der Leistung des T1 standesgemäß leicht von den Lippen – aber dahinter verbargen sich satte 180 PS aus wiederum entspannten 6250 Kubikzentimetern des V8-Motors. Weniger wäre auch ungesund gewesen, denn die mehr als zwei Tonnen Leergewicht wollen schließlich so bewegt werden, dass  – Achtung, nächstes Klischee! – das Ticken der Borduhr stets das Geräusch der acht Zylinder übertönt. Ob das gelingt, kann ein glücklicher Mensch bald selbst überprüfen: Der Bentley T 1 aus dem Jahr 1975 ist der dritte Preis der Oldtimerspendenaktion 2019.

Wegen seiner Seltenheit hat es unser dritter Preis übrigens zu gewisser Berühmtheit gebracht: Rolls-Royce-Experte Marinus Rijkers hat unserem Bentley eine eigene Webseite gewidmet - hier gibt es noch mehr Infos zu unserem Engländer! Wir danken Marinus Rijkers für die tollen Zusatz-Infos! 

 

4. Preis

Jaguar Mk II/Daimler, Bj. 1967

Wer diesen Wagen besitzt, hat die Wahl: Rennstrecke oder Herrenhaus-Auffahrt, gediegenes Gleiten oder sportliche Kurvenlage. Die Mischung aus Sportlichkeit und britischer Gediegenheit, Limousinen-Attitüde und Rennstrecken tauglichen inneren Werten machen den Jaguar (Daimler)  MK II zu einem Charakterkopf unter den britischen Limousinen. Das britische Original basiert natürlich auf dem Klassiker Jaguar Mark II. Optische Details und eine etwas feinere Innenausstattung unterscheiden den in Coventry gebauten Briten von der Form gebenden Limousine aus dem Hause Jaguar, zu dem Daimler seit 1960 gehörte. Unter der Haube ist dabei ein Motor tätig, der aus dem Jaguar-Regal stammt: 3,8 Liter groß ist der Sechsender in Reihe - übrigens ein von Kennern über alle Maßen geschätztes  Aggregat. Unser vierter Preis wurde uns von Norbert Gallée zur Verfügung gestellt. Der Jaguar Daimler MK II stammt aus dem Jahr 1967, ist damit natürlich ein waschechter Oldtimer und lässt dem Gewinner dieses Preises der Oldtimerspendenaktion die Wahl zwischen zurückhaltendem Dahingleiten und sportlichem Vorankommen.

 

5. Preis

 

BMW 525e, Bj. 1984

Hier kommt der Energiesparwagen – zumindest laut Bezeichnung: Der BMW 525 trägt den Beinamen „e“, der wiederum steht stellvertretend für eine besonders effektive Energienutzung. Das Konzept dahinter war bis zur Präsentation des „e“-BMW in Europa im Jahr 1983 noch nicht verbreitet. Dahinter verbirgt sich vereinfacht die Formel „Weniger Drehzahl bei effektivem Kraftstoffeinsatz“. Schon bei 4500 Umdrehungen pro Minute war die obere Grenze erreicht, dafür lieferte der 2693 Kubikzentimeter große Reihensechszylinder mit der verbauten Bosch-Motronic mächtig Drehmoment (genau: 240 maximal Newtonmeter) und das versprach vergleichsweise geringen Verbrauch. Der soll unter dem des 520i gelegen haben – dabei blieben Fahrspaß und Fahrkomfort natürlich nicht auf der Strecke: Autotester verliehen dem 125 PS starke Motor das Attribut „seidig“, sportliche Attitüde wohnt dem 525e allein schon deshalb inne, weil es ein BMW ist! Unser 525e der Baureihe E 28 mit dem markanten Hofmeister-Knick an der C-Säule ist im Dezember 1984 zum ersten Mal zugelassen worden. Spendiert hat uns den schicken Bayern der PS-Speicher im niedersächsischen Einbeck und die Sache ist rund: Zum 25. Geburtstag der Oldtimerspendenaktion gibt es als fünften Preis den 525er-BMW. Müssen wir noch anmerken, dass der PS-Speicher in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag feiert?

Der 6. Preis

 

Ford Escort MK I, Bj. 1974

In den Fahrzeugpapieren wird unser sechster Preis als „Ford ATH“ bezeichnet. Ford-Kenner wissen sofort, wo es langgeht, andere kennen den Wagen aus der unteren Mittelklasse schlicht und einfach als Escort I und den Beinamen „Hundeknochen“ trägt er nicht ohne Grund: Man betrachte den Kühlergrill und die Scheinwerfer! Ford deutete schon mit der Präsentation 1968 an, dass man mit dem neuen Wagen keine Grenzen kannte: Vorstellung in Marokko und später in Brüssel, Fertigung unter anderem im Saarland und in England. Jahrzehnte später feierte der Konzern mit viel Tamtam das „Weltauto“ Ford Mondeo – der Escort I verdiente sich dann mindestens den Titel „Europaauto“. Grenzenlosigkeit hin, Grenzenlosigkeit her: Gegen die mächtige Konkurrenz von Opel und Volkswagen konnte sich der Brite nie durchsetzen, auch wenn der Escort I mit Karosserievarianten punkten konnte – es gab ihn als Zwei- und Viertürer und als Kombi – und kernige Rallye-Version. Unser Escort mit Erstzulassung im November 1974 ist eindeutig ein Vertreter des Vernunft betonten Fahrens: Dem 1,1-Liter-Motor werden 44 PS entlockt, dabei müssen allerdings nur schlanke 825 Kilo bewegt werden. Man kommt also gut voran mit dem Saarländer mit britischen Wurzeln, der als Zweitürer und im hellen Grün gehalten eine durchaus elegante Erscheinung ist. Wer mit dem Klassiker der 70er ganz vernünftig Spaß haben möchte: Eine Spende an die Oldtimeraktion 2019 kann es möglich machen! 

 

Der 7. Preis

VW Golf I Cabriolet, Bj. 1990

Wir haben die Einladung zum unkomplizierten Offenfahren: Solide und bewährte Großserientechnik trifft Frischluft-Flitzer – fertig ist der Golf 1 Cabrio! 1990 machte unser Golf mit dem 1.8-Liter-Vierzylinderbenziner unter der Haube die ersten Straßenmeter, seitdem wurde er stets gepflegt und geschont und unserer langjähriger Förderer Michael Noll aus Kelkheim drückte uns schließlich Schlüssel und Papiere in die Hand: Freie Fahrt für die Oldtimerspendenaktion 2019! Der Golf 1 war Volkswagens zweiter Cabrio-Ableger nach dem offenen Käfer und ging als großer Erfolg in die Firmengeschichte ein: Knapp 390.000 Exemplare wurden gebaut, eine Menge der Offenfahrer haben dank besonderer Cabrio-Pflege und Winterpause bis heute überlebt und sind heute beliebte Youngtimer. Auch wenn es kein Golf Cabriolet-Fan mehr hören mag: Ja, der Überrollbügel verhalf dem VW zum Beinamen "Erdbeerkörbchen". Unser Offenfahrer entstammt der zweiten Generation des VW Golf 1 Cabrio: Ab 1987 wurden die Frischluft-Golf optisch aufgepeppt, wurden an den Radläufen und an den Schwellern breiter, bekamen einen anderen Kühlergrill und wirkten deutlich moderner als das Ursprungsmodell. Dazu ist unser Cabrio das Coast-Sondermodell, das Genau richtig also für die entspannt-sorgenfreien Sommertouren, die unser siebter Preis im Bordgepäck hat!

 

Der 8. Preis

Peugeot 205 GTI, Bj. 1986

Dieser Kleine, den uns das Autohaus Melzer gespendet hat, macht schon optisch kein Geheimnis daraus, dass er für Großes geschaffen ist. Gutmann, der Peugeot-Spezialist unter den Tunern, stattete den 205 GTI mit einem Karosseriebausatz aus, dazu ist er tiefergelegt,  rollt auf – natürlich eingetragenen – 195/50-Exip-Leichtmetallfelgen, hat eine Drehstabverstellung und Koni-Dämpfer, einen Tezet-Fächerkrümmer und eine Sebring-Auspuffanlage. Mit anderen Worten: Vom freundlich-praktischen Kleinwagen, der 1984 den Preis "Auto des Jahres" holte und 1983 die Trophäe "Goldenes Lenkrad" gewann, ist dieser Peugeot 205 GTI ungefähr so weit entfernt wie ein koreanischer Kombi vom Kultstatus. Der 3,70 Meter lange, vom Franzosen Gerard Welter designte frech-forsche Franzose mit dem Baureihen-Beinamen M24 besitzt einen 1,6 Liter großen Benzinmotor, entlockt ihm 115 PS und schafft offiziell 195 Stundenkilometer. Angesichts des Leergewichtes von gerade mal 850 Kilogramm ist klar: Hier lauert ein echter Leistungssportler auf den Gewinner des achten Preises der Oldtimerspendenaktion 2019!

Der 9. Preis

Viktoria Moped

Vicky fährt vor: Das Moped aus Nürnberg ist ein echter Sympathieträger – was nicht nur an der schicken Farbe und den geschwungenen Linien liegt. Der Hersteller, die Victoria-Werke, konnte auf eine lange Zweirad-Tradition verweisen: Schon 1901 baute man erste Motorräder, bis zum zweiten Weltkrieg entstanden Exemplare mit bis zu 20 PS. Nach Kriegsende kam die Zeit der Vicky: Das zierliche Moped mit dem 38-Kubikzentimeter-Flachkolben-Motor brachte 1 PS auf die Straße. Das ist auch heute noch genug für den Trip ins Grüne oder den kleinen Einkauf zwischendurch – und freundliche Blicke vom Straßenrand sind garantiert! Das Victoria-Moped wurde von den Theo-Lorch-Werkstätten für Menschen mit Behinderung (Landkreis Ludwigsburg) fachkundig restauriert und dann der Oldtimerspendenaktion 2019 zur Verfügung gestellt.

Hauptförderer