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Gewinnen Sie einen Oldtimer oder Youngtimerbei der Oldtimerspendenaktion 2018

Oldtimerspendenaktion
Lebenshilfe Gießen e.V.
Lebensfreude Oldtimerrallye

Film ab für die Druckriegel-Oldtimerrallye 2017

Film ab für die Druckriegel-Oldtimerrallye 2017

Kultcamper zu gewinnen!

  • Die 5. Reisemobilspendenaktion 2018/2019 der Lebenshilfe Gießen e.V. (1/2)
  • Die 5. Reisemobilspendenaktion 2018/2019 der Lebenshilfe Gießen e.V. (2/2)

Porsche Junior zu gewinnen!

  • Die 7. Schlepperspendenaktion 2018 der Lebenshilfe Gießen e.V. (1/2)
  • Die 7. Schlepperspendenaktion 2018 der Lebenshilfe Gießen e.V. (2/2)
  • 26. Mai 2018 19:17
    Ein Ponton in Neumünster

    Ein Ponton in Neumünster

    Oldtimerspendenaktion bei den Klassiker-Tagen Schleswig-Holstein

  • 16. Mai 2018 17:01
    Ein Kommissar in Acryl

    Ein Kommissar in Acryl

    Württembergische Versicherung versteigert Acrylbild zugunsten der Lebenshilfe. 

  • 08. Mai 2018 10:24
    Der T 2 geht nach Auenwald

    Der T 2 geht nach Auenwald

    Gewinnerin der Reisemobilspendenaktion steht fest

  • 06. Mai 2018 07:44
    Lässiger Auftritt in Duisburg

    Lässiger Auftritt in Duisburg

    Klappscheinwerfer begeistern in Duisburg

  • 03. Mai 2018 08:38
    Ein Ponton am Bodensee

    Ein Ponton am Bodensee

    Bodensee Klassik mit Benz am Start

  • 23. April 2018 13:46
    Dank an Frank

    Dank an Frank

    Frank Rückriegel druckt für die Oldtimerspendenaktion.

  • 1. Preis: Mercedes-Benz 180, Bj. 1954 (1/8)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers
    aus dem Nachlass von Helmut Hansen

    Der 1. PreisMercedes-Benz 180, Bj. 1954

  • 2. Preis: MGA (2/8)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Apollo-Vredestein

    Der 2. PreisMGA

  • 3. Preis: Opel GT, Bj. 1973 (3/8)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Opel GT-Club Europa

    Der 3. PreisOpel GT, Bj. 1973

  • 4. Preis: Landrover, Bj. 1976 (4/8)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    Landrover

    Der 4. PreisLandrover, Bj. 1976

  • 5. Preis: Mercedes-Benz 380 SE, Bj. 1983 (5/8)

    Danke für die Spende dieses Youngtimers an:
    Motorworld

    Der 5. PreisMercedes-Benz 380 SE, Bj. 1983

  • 6. Preis: VW Golf I, Bj. 1978 (6/8)

    Der 6. PreisVW Golf I, Bj. 1978

  • 7. Preis: Ford Fiesta MK II, Bj. 1987 (7/8)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an: Uwe Hochstein

    Der 7. PreisFord Fiesta MK II, Bj. 1987

  • 8. Preis: Zündapp, Bj. 1955 (8/8)

    Danke für die Spende dieses Oldtimers an:
    druckriegel

    Der 8. PreisZündapp, Bj. 1955

1. Preis

Mercedes-Benz 180, Bj. 1954

Die Premiere des heute liebevoll „Ponton-Mercedes“ genannten Typ 180 (W 120) im Jahr 1953 stellte einen technischen und ästhetischen Meilenstein in der Historie der Personenwagen von Mercedes-Benz dar. Denn die Limousine der oberen Mittelklasse war der erste Pkw der Stuttgarter Marke mit selbsttragender Karosserie und zugleich das erste Modell in Pontonform.

Der von Mercedes-Benz 1953 vorgestellte Typ 180 begeisterte Fachpublikum und breite Öffentlichkeit schon mit seinen äußeren Werten. Denn das so genannte „Three-Box-Design“ mit rechteckigem Grundriss, voll integrierten Kotflügeln und klar voneinander abgegrenzten Zonen für Antrieb, Passagierbereich und Kofferraum setzte Maßstäbe für Modernität in der Formgestaltung. Die Karosserie des W 120 hob sich deutlich von den Personenwagen ab, die Mercedes-Benz direkt nach dem Zweiten Weltkrieg präsentierte. Denn deren Formensprache und Technik beruhten noch stark auf Traditionen aus den 1930er-Jahren. Dagegen wirkte das Ende der 1940er-Jahre in Nordamerika entwickelte und von Mercedes-Benz für die Limousinen der oberen Mittelklasse neu interpretierte Ponton-Design frisch und aufgeräumt. Im Mercedes-Benz 180 verringerte diese Gestaltung gegenüber früheren Typen den Luftwiderstand, senkte die Windgeräusche und bot einen größeren Innenraum.

Auch technisch setzte die Karosserie des Typs 180 Maßstäbe. Denn erstmals verfügte ein Mercedes-Benz Personenwagen über eine selbsttragende Karosserie, die fest mit der Rahmen-Boden-Anlage zu einer statischen Einheit verschweißt war. Das erhöhte gegenüber der konventionellen Rahmenbauweise mit aufgesetzter Karosserie die Verwindungssteifigkeit und senkte zugleich das Gewicht.

So lobte denn auch Werner Oswald in seinem Testbericht, der 1953 im Magazin „auto motor und sport“ erschien, dass der Fahrer im Typ 180 „vom ersten Augenblick an bedenkenlos bis an die Grenze seiner durch Motor und Fahrwerk gegebenen Möglichkeiten gehen kann“.

Der hier erwähnte Motor ist ein seitengesteuertes Reihenvierzylinder-Aggregat mit 1.767 Kubikzentimeter Hubraum, der 52 PS (38 kW) leistet. Der Typ 180 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 126 km/h, für die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h braucht er 31 Sekunden.

Der 1. Preis der 24. Oldtimerspendenaktion ist ein wunderschönes Beispiel schwäbischer Automobilbaukunst in hervorragendem Zustand und zählt zu den begehrtesten Oldtimern überhaupt. Der neue Besitzer kann sich über einen Meilenstein deutscher Automobilbaugeschichte freuen.

Unser Mercedes 180 Ponton stammt aus dem Nachlass von Helmut Hansen.

2. Preis

MGA

Der MGA ist ein hinreißend geformter, kerniger Sportwagen, den MG von 1955 bis 1962 in Abingdon im Vereinigten Königreich produzierte. Sein Vorgänger war der MG TF, dessen Design noch von Vorkriegsentwürfen geprägt war.

Der MGA wurde im Jahr 1955 als vollkommen neue, moderne Konstruktion auf der Frankfurter IAA vorgestellt. Der Wagen war auch als Coupé erhältlich, überwiegend wurde er allerdings als Roadster produziert. Der kleine schnittige Sportwagen erfreute sich in den 1950er und 1960er Jahren außerordentlicher Beliebtheit. Der Wagen stellte eine Erneuerung der Marke dar. Das vorherige Modell, der MG TF, lieferte gegen Ende seiner Produktion schlechte Verkaufszahlen, sodass man mit modifiziertem Design und gleicher technischer Basis einen kompletten Neubeginn einläuten wollte. Der MGA feierte auch auf internationalem Parkett Erfolge. Neu am MGA im Vergleich zu seinem Vorgänger war zum Beispiel der Motor. Hier verwendete man das gleiche Triebwerk, das auch schon für die Limousine MG Magnette eingesetzt wurde. Die Kraft des Vierzylinder-Reihenmotors wird über das manuelle Viergang-Getriebe an die Hinterräder geleitet. Weiterhin hat der Fahrer mehr Platz im Vergleich zum TF, was das Fahrerlebnis angenehmer macht.

Das erste MGA-Modell, das in Produktion ging, hatte einen Hubraum von 1.489 cm³ und konnte eine Leistung von 53 kW aufbringen. Es wurden fast 60.000 Stück unter dem Namen MGA 1500 hergestellt. Drei Jahre später wurde ein neues Modell unter dem Namen Twin Cam vorgestellt. Dieser ist dem MGA leistungsmäßig um einiges voraus. Er bringt 74 kW auf und eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h. Es wurden allerdings in den zwei Produktionsjahren nur insgesamt 2.111 MGA Twin Cams hergestellt. Weiterhin kam 1959 eine überarbeitete Version der MGA 1500 heraus, der MGA 1600. Der Hubraum ist größer und leistet von nun an 57 kW. 1961 wurde das letzte Modell der MGA-Reihe vorgestellt, der MGA Mark II.

Der MGA ist einer der Archetypen des britischen Roadsters, in seiner Zeit günstig zu erwerben und mit einem guten Leistungsgewicht versehen. Das schätze unter anderem schon Hans Joachim Fuchsberger im Edgar-Wallace-Klassiker „Der Frosch mit der Maske“, als er im MGA auf Verbrecherjagd ging. Darüber hinaus war der MGA der erste Wagen der britischen Marke, der zu rund 90 % exportiert wurde. Einer der Hauptabsatzmärkte waren die USA.

Unser Exemplar ist ausnahmsweise mal nicht im klassischen British-Racing-Green sondern im aparten Old-English-White lackiert und steht für den puren Roadster-Genuss: Gentleman, start your engine!

Der schöne MGA wurde uns von unserem langjährigen Reifen-Partner Apollo Vredestein GmbH aus Vallendar gespendet.

3. Preis

 

Opel GT, Bj. 1973

Der Opel GT – „nur Fliegen ist schöner“: Dieser geflügelte Werbeslogan des Hauses Opel hat sich im kollektiven Bewusstsein ganzer autobegeisterter Generationen eingeprägt.

Die Entwicklung des Opel GT begann im Winter 1963 mit der Fertigung von Designstudien aus Plastilin, und auf der IAA 1965 wurde ein Prototyp unter der Bezeichnung Opel GT Experimental gezeigt. Der Wagen sollte vorrangig als Image-Träger des General Motors-Konzerns dienen. Die mögliche Einführung eines GT-Sportwagens von Opel löste damals ebenso viel Erstaunen wie Begeisterung aus, denn ein solches Fahrzeug entsprach nicht dem bis dahin eher biederen Markenimage des Rüsselsheimer Autoherstellers.

Anlässlich der Eröffnung des Test- und Entwicklungszentrums in Dudenhofen wurde vor den Augen der Auto-Presse ein Opel GT zur Probefahrt freigegeben. Danach wurde die Technik des Fahrzeugs festgelegt. Sie kam aus der Großserie: Bodengruppe, Fahrwerk sowie der 1,1-Liter-Motor wurden vom Kadett B übernommen; der 1,9-Liter-CIH-Motor stammte aus dem Opel Rekord C. Letzterer passte nur mit einer Ausstülpung der Motorhaube in das Auto. Wegen des geringen Platzes musste bei diesem Motor der Zylinderkopfdeckel im vorderen Bereich abgeschrägt werden.

Die Geschäftsleitung von Opel stand allerdings vor dem Problem, dass für das neue Fahrzeug keine Kapazitäten frei waren. Eine Kleinserie von 30.000 Stück pro Jahr, was etwa einem Zehntel der Kadett-Produktion entsprach, ließ sich nicht ohne weiteres in eines der vorhandenen Werke einschieben. Deshalb wurde die Karosserie von Chausson in Gennevilliers in Frankreich gefertigt, während Brissonneau & Lotz in Creil – ebenfalls in Frankreich – Lackierung und Innenausstattung übernahm. Die fertigen Karosserien wurden ins Opel-Werk nach Bochum geliefert, wo sie Motor, Getriebe und Achsen erhielten und somit die Hochzeit stattfand. Selbst in den USA wurde der neue Opel GT nun auch wahrgenommen.

Charakteristisch für das Modell waren die weit in das Dach hineingezogenen Türausschnitte, das sogenannte Coke-Bottle-Shape, also die entfernt an eine Coca-Cola-Flasche erinnernden Kotflügelschwünge und natürlich die Klappscheinwerfer, die mit einem am Mitteltunnel platzierten Hebel aus ihrer Versenkung herausgedreht werden.

Ca. 70 % der Gesamtproduktion wurde in die USA verschifft, wo die GM-Tochter Buick unter Beibehaltung des Markennamens Opel die Vermarktung übernahm. Nachdem Opel zuvor mit dem Verkauf der in Europa sehr erfolgreichen Limousinen in den USA glücklos geblieben war, wurde der GT dort sehr bald als echter Sportwagen akzeptiert und verfügte über eine schnell wachsende Fan-Gemeinde. Die „Baby-Corvette“ war ein großer Design-Meilenstein des hessischen Autobauers.

Unser Exemplar, das auf seinen glücklichen Gewinner wartet, ist ein im selteneren Grünton lackiertes Modell mit dem 90 PS leistenden 1,9 Liter-Motor, das durch seinen perfekten Zustand besticht.

Es wurde vom Dachverband europäischer Opel GT Clubs restauriert. Die Firma Bamotec Motorenbau aus Nürnberg überholte den Motor, und Splendid Parts aus Leizen steuerte zahlreiche fehlende Teile bei.

4. Preis

Land Rover Series III, Bj. 1976

Der Land Rover – hier ein Modell der Serie III, die von 1971 bis 1984 gebaut wurde – ist der klassische Geländewagen für alle Abenteurer und Weltenbummler schlechthin. Legenden ranken sich um seine nahezu unbegrenzte Geländetauglichkeit. Und selbst im ansonsten von Rolls Royce und Bentley geprägten Fuhrpark der britischen Queen findet sich selbstverständlich ein Land Rover, der in früheren Jahren auch von Ihrer Majestät höchstpersönlich bewegt wurde.

Land Rover Series ist jedoch erst die nachträglich etablierte Bezeichnung für eine Reihe von Geländewagen des englischen Herstellers Rover, aus der sich später die eigenständige Marke Land Rover entwickelte. Der frühe ab 1948 gebaute Land Rover (der Rover für die Landwirtschaft) wurde erst 1958 rückwirkend als Serie I bezeichnet, als die Serie II eingeführt wurde; ab 1971 folgte die Serie III. Zwei Versionen wurden angeboten, einmal die 88 Inch- und einmal die 109 Inch-Variante. Die Zahl bezeichnet dabei schlicht den entsprechenden Achsabstand.

Die Serie III markiert in der Geschichte Land Rovers einen wichtigen Punkt. Sie war einerseits das letzte Modell aus der Reihe der erfolgreichen Serien (I/II/IIa) und beendete die Ära so mancher Technik, wie die der Blattfedern. Sie übergab aber auch etliches an die nachfolgenden Fahrzeuggenerationen. Das Antriebskonstrukt aus Motor, Getriebe, Untersetzungsgetriebe mit Antrieb auf beide Achsen, der Rahmen, die modulare Bauweise der Karosserie und natürlich auch die unverwechselbare kastige Form.

Andererseits war die Serie III das erste Modell, in dem wichtige Neuerungen umgesetzt wurden, die auch für viele Jahre in die folgenden Fahrzeug-Generationen übernommen wurden und die die Zukunft dieser Reihe sichern sollten. Auch die z.B. 1982 eingeführten Sitze, in drei Richtungen verstellbar und mit Stoffbezügen machten den Wagen wieder ein Stück komfortabler. Er wurde neuen gesetzlichen Forderungen aus aller Welt gerecht. Dazu zählten z.B. eine Zweikreis-Bremsanlage und ein gepolstertes Armaturenbrett mit den Instrumenten direkt vor dem Fahrer und nicht mehr in der Mitte. Außen manifestierte sich die Änderung im Wesentlichen in einem neuen Kühlergrill. Das nun erstmals aus Kunststoff gefertigte Teil stieß jedoch nicht überall auf Gegenliebe, wurden die alten, aus Metall gefertigten Exemplare, doch bisher oft zum Grillen über offenem Feuer genutzt.

Unser Modell stammt aus dem Baujahr 1976 und repräsentiert die Version mit kurzem Radstand. Der „Landy“ ist mit einem nahezu unverwüstlichen Motor und integriertem Fahrspaß ausgestattet. Der glückliche Gewinner bekommt hier die einmalige Chance, ein kerniges britisches Cabriolet mit fantastischen Geländeeigenschaften zu bewegen.

Zur Verfügung gestellt wurde uns dieser stilvolle Geländewagen von der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH.

5. Preis

 

Mercedes-Benz 380 SE, Bj. 1983

Im September 1979 wurde auf der IAA in Frankfurt eine neue Generation der S-Klasse präsentiert. Für die Modellpalette der Baureihe W 126 standen zunächst vier Motoren – vom 2,8 Liter-6 Zylinder-Vergasermotor mit 156 PS bis zum 5 Liter-V8-Leichtmetallmotor mit Benzineinspritzung und 240 PS sowie zwei Karosserievarianten – neben der Normalversion eine verlängerte Variante, wie sie bei den Oberklasse-Limousinen seit Generationen angeboten wurde – zur Verfügung.

Bei der Entwicklung der neuen Baureihe standen neben der Erhöhung des Fahrkomforts und der Sicherheit Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs im Vordergrund. Die Verwendung von gewichtsreduzierenden Materialien und der geringe Luftwiderstand der im Windkanal optimierten Karosserie verhalfen der neuen S-Klasse zu einem gegenüber den Vorgängermodellen um 10 % reduzierten Kraftstoffverbrauch. Die beiden 8 Zylinder-Motoren der Vorgängerbaureihe wurden durch zwei überarbeitete Aggregate mit vergrößertem Hubraum und Leichtmetall-Kurbelgehäuse ersetzt. Der 5 Liter-Motor, der das 4,5 Liter-Grauguss-Aggregat ablöste, war bereits aus dem 450 SLC 5.0 bekannt, während der 3,8 Liter-Leichtmetallmotor nach dem Vorbild des Fünfliters aus dem altgedienten 3,5 Liter-V8 mit Graugussblock entstanden war. Durch ihre höhere Leistung bei geringerem Gewicht ermöglichten die neuen V8-Motoren verbesserte Fahrleistungen bei sparsamerem Benzinverbrauch. Unverändert im Programm belassen hatte man Vergaser- und Einspritzer-Version des 2,8 Liter-6 Zylinder-Aggregats.

Unser Modell dieser von Bruno Sacco, dem italienischen Sterndesigner einer ganzen Epoche, als einer seiner besten Entwürfe überhaupt gezeichneten und stilprägenden Limousinen, ist ein seltener 380 SE in der kurzen Version.

Der leise vor sich hin säuselnde Achtzylinder-V-Motor mit 204 PS beschleunigt die elegante Limousine mühelos auf über 200 Km/h Höchstgeschwindigkeit. Und das typische „Plopp“, wenn die Tür ins Schloss fällt und das Sicherheitsgefühl eines Schweizer Banktresors aufkommt wird den neuen Besitzer ebenso wie die damals wegweisende Fahrsicherheit begeistern. Der gute Stern auf allen Straßen im für die damalige Zeit so typischen Farbton Gold-Metallic wurde der Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V. von Andreas Dünkel, Gründer und Chef des Unternehmens „Motorworld“, zur Verfügung gestellt.

Der 6. Preis

 

VW Golf I, 1978

Nachdem der damalige VW-Chef Heinrich Nordhoff noch bis Ende der 1960er Jahre auf den Käfer und die davon abgeleiteten Konstruktionen mit luftgekühlten Heckmotoren gesetzt hatte, stand der Volkswagen-Konzern vor einer großen Krise. Die Kunden verlangten nach einem neuen und vor allem modernen Volumenmodell. Es bestand also dringender Handlungsbedarf, um VW fit für die Zukunft zu machen.

Die Neukonstruktion mit Frontantrieb und Wasserkühlung stellte gegenüber dem Käfer ein völlig anderes Konzept dar. Hinsichtlich des Nutzwertes bot der Golf mit dem quer eingebauten Motor die beste Möglichkeit, bei kürzester Fahrzeuglänge den höchsten Transportnutzen zu bieten. Der italienische Star-Designer Giorgio Giugiaro gab dem Golf sein markantes Aussehen, Anpassungen (z. B. der Wechsel auf Rundscheinwerfer) wurden bei VW durch Herbert Schäfer vorgenommen. Der Golf gilt heute als herausragendes Beispiel konsequent moderner Formgebung.

Am 29. März 1974 begann die Serienproduktion im Werk Wolfsburg. Der Verkaufserfolg war vom ersten Tag an groß. Der Golf galt seinerzeit selbst mit der kleinsten 50 PS-Motorisierung als sportliches und dabei sparsames Fahrzeug. Die Ölkrise steigerte eher die Nachfrage nach Kompaktwagen, wie sie bis dahin fast ausschließlich aus Italien oder Frankreich gekommen waren: als geräumige Schräghecklimousinen mit drei oder fünf Türen. VW hatte jetzt einen Trumpf im Ärmel, der einer ganzen Klasse seinen Namen gab.

Im Sommer 1978 wurde der Golf I leicht überarbeitet. Erkennbar sind die Fahrzeuge an energieabsorbierenden Kunststoff-Stoßfängern, genauso wie beim VW der Oldtimerspendenaktion 2018.

Unser Golf I kann als typischer Vertreter seiner Zeit gelten. Der signalgrüne Lack und die braune Innenausstattung waren in den wilden Siebzigern up to date. Darüber hinaus verfügt er noch über ein weiteres, in diesem Falle entschleunigendes Merkmal: ein Dreigang-Automatikgetriebe mit dem entsprechenden 70 PS-Motor.

Der 7. Preis

Ford Fiesta MK II, Bj. 1987

Die Beliebtheit des Ford Fiesta wird bis heute gefeiert: 1976 – gerade auf dem Markt – bekam er in der Wertungsklasse bis 10.000,- DM das erstmals von „Bild am Sonntag“ ausgelobte „Goldene Lenkrad“ verliehen. 1978 folgte unter anderem der Sieg beim Leserwettbewerb „Auto der Vernunft“ – eine Wahl, die der Ford Fiesta auch in den Folgejahren bis einschließlich 1981 für sich entschied.

Im August 1983 wurde die zweite Generation des Kleinwagens präsentiert. Obwohl bei diesem neuen Modell sehr viele Teile des Vorgängers verwendet wurden, gilt er – nicht zuletzt wegen der eigenen Typbezeichnung – nicht als Facelift. Außer den Veränderungen im Innenraum wurde vor allem die Frontpartie des Fiesta strömungsgünstig neu gestaltet, ab der A-Säule blieb die neue Version im Vergleich zum Vorgänger jedoch nahezu identisch.

Mit der zweiten Modellgeneration des Fiesta waren auch die damals neuen CVH-Motoren erhältlich, die Ford im September 1980 mit der dritten Baureihe des Escort eingeführt hatte. Im Fiesta waren sie mit 1,3 bis 1,6 Litern Hubraum erhältlich. Wegen des breiteren Motorraums war es möglich geworden, ein Fünfganggetriebe unterzubringen.

Im Februar 1984 lief der dreimillionste Fiesta vom Band, außerdem wurden der neue Fiesta XR2 und der Fiesta Diesel vorgestellt. Der Diesel war mit seinem 1,6-Liter-Motor mit 54 PS, der von Klöckner-Humboldt-Deutz entwickelt und produziert wurde, der erste schadstoffarme Pkw in dieser Klasse.

Während der Werkferien im September 1986 wurde eine dezente Modellpflege durchgeführt. Äußerlich unterscheiden sich diese Modelle durch die dabei eingeführten in Wagenfarbe lackierten Blechstoßstangen mit Kunststoffecken der Basismodelle. Die wichtigsten Änderungen betrafen Kleinigkeiten bei den Anbauteilen.

Unser Fiesta, der im Rahmen der 24. Oldtimerspendenaktion als 6. Preis zur Verfügung steht, ist ein im schönen Diamant-Weiß lackiertes und mit dezenten Rallye-Streifen verziertes Modell, das seinem neuen Besitzer garantiert viel Freude bringen wird. Der Ford verfügt über den 1,1 Liter-Motor mit 49 PS und ist noch heute der perfekte, sparsame und treue Begleiter für jeden Tag.

Die Firma AHS-Autodienst Uwe Hochstein hat uns den kleinen Kölner zur Verfügung gestellt.

Der 8. Preis

Zündapp 200 S, Bj. 1955

 

Der Markenname Zündapp entstand aus der Zusammenziehung der Anfangsbuchstaben der Firmenbezeichnung „Zünder- und Apparatebau GmbH“. Schon kurz nach dem 1. Weltkrieg widmete sich das neugebildete Zündapp-Werk in Nürnberg der Herstellung von Motorrädern. Die Zündapp-Werke bestehen bereits seit 1917 und waren über weite Teile des 20. Jahrhunderts hinweg einer der bedeutendsten Hersteller von Motorrädern in Deutschland. Ein wichtiges Modell dieses Herstellers war die 200 S.

Konventionell-rundlicher in der Optik und abermals stärker als die klassische Elastic erschien die 200 S schon weniger als ein Jahr nach der Elastic-Präsentation und verkaufte sich prompt besser. Das Konzept des preiswert zu fertigenden Zentralrohrrahmens hatte man beibehalten und den Rahmen durch Verzicht auf Seitenwagentauglichkeit noch etwas leichter bauen können.

Unsere Zündapp, der 8. Preis der 24. Oldtimerspendenaktion, verfügt über einen fahrtwindgekühlten 12 PS leistenden Einzylinder-Zweitakt-Motor mit 197 ccm. Entspannte Ausfahrten mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 100 Km/h unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ erwarten den neuen Besitzer. Und alleine muss er dank der zwei Plätze auf der bequemen Bank auch nicht reisen.

Die Zündapp wurde uns vom langjährigen Förderer der Oldtimerspendenaktion, Frank Rückriegel, druckriegel GmbH, aus Frankfurt überlassen.

Freuen Sie sich auf viele weitere attraktive Preise - demnächst an dieser Stelle...

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